Aufgrund seiner hochrangigen übertägigen und untertägigen Denkmalsubstanz aus allen Betriebsphasen steht das Erzbergwerk Rammelsberg seit 1992 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.
Über 100 Jahre wurde am Rammelsberg ununterbrochen Bergbau betrieben. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass hier schon vor 3000 Jahren Erz gewonnen wurde. In der Tiefe des Berges ruhte einst das größte zusammenhängende Kupfer-, Blei und Zinkerzlager der Welt.
Die Übertageanlagen nehmen eine herausragende Stellung in der Industriearchitektur des 20. Jh. ein.
Überall am Rammelsberg durchdringen sich Denkmal, Museum und realer Arbeitsort, überall findet dieser Dialog mit dem authentischen Ort statt. Aus diesem Zusammenspiel von Erhaltung und Präsentation entstand in vier weitläufigen Museumshäsern ein umfangreiches Erlebnisangebot für jung und alt.